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Diese Unterlagen brauchen Sie für den Hausverkauf

Grundbuchauszug, Energieausweis, Baupläne: Welche Dokumente Käufer und Banken erwarten und wo Sie diese bekommen.

30. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Diese Unterlagen brauchen Sie für den Hausverkauf
Ein Hausverkauf beginnt nicht mit der ersten Besichtigung, sondern mit einem gut sortierten Ordner. Käufer, Banken und der Notar erwarten vollständige Unterlagen. Wer sie früh zusammenstellt, verkürzt den Verkaufsprozess und vermeidet Rückfragen, die Interessenten verunsichern können.

Die Basisdokumente

  • Grundbuchauszug: erhältlich beim Grundbuchamt, sollte möglichst aktuell sein.
  • Flurkarte: zeigt Lage und Grenzen des Grundstücks, erhältlich beim Katasteramt.
  • Energieausweis: gesetzlich vorgeschrieben und spätestens bei der Besichtigung vorzulegen; Kennwerte gehören bereits in die Anzeige.
  • Wohnflächenberechnung: eine nachvollziehbare Berechnung schützt vor späteren Streitigkeiten.

Bauunterlagen

Grundrisse, Schnitte, Ansichten und die Baubeschreibung geben Käufern ein klares Bild der Immobilie. Liegen sie nicht mehr vor, lassen sie sich häufig über die Bauakte beim zuständigen Bauamt einsehen oder kopieren. Auch die Baugenehmigung und Nachweise über genehmigte Um- oder Anbauten gehören dazu.

Nachweise über Modernisierungen

Rechnungen für eine neue Heizung, Fenster, Dach oder Dämmung belegen den Zustand des Hauses und können den Preis stützen. Sammeln Sie diese Belege chronologisch, damit Interessenten schnell erkennen, was wann erneuert wurde.

Zusätzlich bei Eigentumswohnungen

Bei Wohnungen kommen die Teilungserklärung, die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen, der aktuelle Wirtschaftsplan und Angaben zur Instandhaltungsrücklage hinzu. Gerade die Protokolle zeigen, ob größere Sanierungen anstehen.

Bei vermieteten Objekten

Hier benötigen Käufer die Mietverträge, eine aktuelle Mieterliste und die letzten Nebenkostenabrechnungen. Diese Unterlagen sind die Grundlage für jede Ertragsberechnung.

Rechtzeitig anfangen

Manche Behörden brauchen mehrere Wochen für Auskünfte. Wer den Verkauf plant, sollte deshalb früh mit der Zusammenstellung beginnen. Ein vollständiges Dossier signalisiert Professionalität und schafft Vertrauen bei Käufern und finanzierenden Banken.
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